Im Südwesten der Insel Teneriffa findet man als Reisender die Ortschaft Adeje, welche sich mit ihrer gleichnamigen Gemeinderegion auf einer Gesamtfläche von 106 km² erstreckt und hier Heimat bietet für etwa 34 Tausend Einwohner.
Adeje kann man als eine Region bezeichnen, die durchaus touristisch erschlossen ist, jedoch keinesfalls mit den hektischen Treiben mancher Touristenorte verglichen werden kann. Die Bewohner des kleinen Fischerortes leben auch heute noch von den Erträgen des üppigen Fischfangs sowie den zahlreichen kultivierten Tomaten- und Bananenanbauten, die man in dieser fruchtbaren Region vermehrt vorfindet.
Allerdings hat auch dieser etwas verträumt wirkende Ort einige interessante Sehenswürdigkeiten, da man hier neben den zahlreichen Gedenkstätten der Guanchen, auch die beeindruckende Höllenschlucht vorfindet. Dieses faszinierende Naturschauspiel lädt geradezu zu einer ausgiebigen Wanderung ein, die den Reisenden durch dicht bewachsene Felsformatierungen führt, in denen man die alten Grabhöhlen der Ureinwohner vorfindet. Sehenswert ist auch die alte Festung am Rande des Ortes, die allerdings mittlerweile zu einen Wohnsitz umgebaut wurde, wobei ihr Bauwerk auch heute noch den Interessierten beeindrucken wird.
Das angenehme Klima rund um den Küstenort ist ein beliebter Ort für Taucher aus aller Welt, wird jedoch aufgrund der Lage noch als “Geheimtipp” gehandhabt. Daher sollte man als Besucher Teneriffas diese unverfälschte Natur jederzeit genießen, da die Strände in diesem Inselteil geradezu verlockend erscheinen für jede Art von Wassersport.
Text von Claudia Schleicher
