Der kanarische Archipel, zu dem man die Insel Teneriffa zählt besteht aus sieben größeren Inseln, denen sechs kleinere Inseln in den Weiten des Atlantiks vorgelagert sind. Nahe der Küste zu Marokko gelegen, gehören diese aus geologischer Perspektive zur afrikanischen Seite, unterstehen jedoch der politischen Verwaltung von Spanien. Allerdings macht sich diese unmittelbare Nähe zum schwarzen Kontinent gerade in der landschaftlichen Interpretation durchaus bemerkbar, da diese von einer überragenden Vielfältigkeit dominiert wird.
Dies ist auf allen Inseln erkennbar, wobei gerade die Hauptinseln Lanzarote, Teneriffa, Gran Canaria ebenso im touristischen Augenmerk stehen wie Fuerteventura, La Gomera, El Hierro sowie die beliebte Insel La Palma. Diese faszinierenden Urlaubsregionen kann man wiederum neben ihrer autonomen Stellung im Land Spanien in zwei Provinzen einteilen. Hier bildet Teneriffa mit La Palma, La Gomera und El Hierro eine Provinz, deren Verwaltungssitz der Hauptstadt Teneriffas- Santa Cruz unterliegt.
Aufgrund der vulkanischen Entstehung der Kanaren, und der damit verbundenen fruchtbaren Bodenqualität besticht natürlich jede dieser Inseln durch ihre unvergleichliche Vegetation, allerdings kann man auch hier vereinzelte Unterschiede feststellen, die jeden Kanaren Urlaub zu einem einzigartigen unvergesslichen Highlight mutieren lassen. So findet man auf Teneriffa eine solch imposante Vielfältigkeit der Flora, wohingegen Lanzarote oder Fuerteventura nahezu geprägt sind von dem vorherrschenden trockenen Klima, dass eine eher einfältige Vegetation zulässt.
Text von Claudia Schleicher
