Eine wundervolle Insel auf dem Rücken eines stolzen Andalusiers oder eines edlen Arabers zu erkunden, ist eine Möglichkeit die man als Reisender nicht verschmähen sollte. So hat auch auf Teneriffa die Pferdehaltung eine lange Tradition, und steht hier im besonderen Augenmerk der einheimischen Bevölkerung. Daher gibt es in vielen kleinen Orten Reiterhöfe, bei denen man auch als unerfahrener interessierter Pferdeliebhaber das Reiten erlernen kann und so einen Urlaub mit der Faszination Reitsport gekonnt vereinen kann.
Aufgrund der zahlreichen gut geführten Wanderritte in eine herrliche Umgebung, kann man dies oftmals als Anfänger schon nach wenigen Stunden bewerkstelligen. Diese sich daraus resultierende neue Erfahrung offenbart sich mit einer landschaftlichen Interpretation, die man nur auf diese Weise wahrnehmen kann. So reitet man auf einen anmutigen Tier durch die tiefgrünen Nadelwälder, die sich mit den weitläufigen Laubwäldern abwechseln, und gerade in den Wintermonaten ein unvergleichliches Farbspiel bereithalten.
Die facettenreiche Landschaft besticht durch ihre fruchtbaren Vulkanlandschaften, auf denen sich die vielfältigsten Pflanzen beheimatet haben und reizvolle Kontraste zu den massiven Gebirgsformatierungen bilden. Am Ende eines solch erfrischenden Rittes durch einen sattgrünen Tunnel aus Kiefern und Tannen, offenbart sich dann ein all überragendes Felsplateau welches einen herrlichen Panoramablick auf den majestätisch wirkenden Vulkan Teide mit seiner schneeweißen Haube frei gibt, während sich im Hintergrund das azurblaue Meer des Atlantiks in leichten Wellengang arrangiert.
Angesichts eines solchen landschaftlichen Schauspiels kann man die magische Wirkung der Insel Teneriffa mit seinen über hundert Vulkanen und Nebenvulkanen kaum leugnen, und möchte dieses naturelle Phänomen gedanklich nicht mehr missen.
Text von Claudia Schleicher
