Eine bezauberndes, allgegenwärtiges Panorama über die herrliche Insel Teneriffa und die endlosen Weiten des Atlantiks können vermutlich die rund 2000 Einwohner der kleinen Stadt Vilaflor ihr Eigen nennen, da diese Stadt auf einer Erhebung von etwa 1400 Metern trohnt. Daher zählt dieser Ort zu einem der beliebtesten Ausflugsziele auf Teneriffa, und der Reisende der hier sein Urlaubsdomizil gewählt hat, kann sich durchaus glücklich schätzen.
Auf einer Gesamtfläche von knapp 57km² offenbart sich hier ein Areal, dass einen unvergleichlichen Charakter besitzt und zahlreiche Aktivitäten nahezu herausfordert. So grenzt dieses Land das zur Gemeinde Vilaflor gezählt wird, an die Kulisse des Teide Nationalparks und auch die Mondlandschaft von Paisaje Lunar sind nur einen Steinwurf entfernt, womit man diese gerne auf einer ausgedehnten Wanderung erkunden kann.
Aber auch die kleine Stadt hat einige durchaus lohnenswerte Sehenswürdigkeiten parat. So findet man hier eine wertvolle architektonische Kirche aus dem 17. Jahrhundert, welche durch ihre typische Dreiteilung im Inneren der gotischen Bauweise zugeordnet werden kann und die Eigenheiten der kanarischen Bauweise aufweist. Neben dieser San Pedro Kirche ist auch die Kapelle Mirador durchaus sehenswert, da sie in unmittelbarer Nähe des einzigen ökologischen Naturparks, dem Museum Guanche liegt, dass in seiner Form an die Ureinwohner und deren Lebensweise erinnern soll.
Erwähnenswert ist auch das alljährliche Fest zu Ehren des heiligen Pedro, der hier seine Geburtsstätte im Jahre 1626 verzeichnete, und im Jahre 2002 durch Papst Johannes Paul II heilig gesprochen wurde. Daher findet hier jedes Jahr eine Festlichkeit ihm zu Ehren statt, die mit einen großen Umzug und zahlreichen Folklore Auftritten überrascht und hierbei über einen Zeitraum von 7 Tagen gefeiert wird. Daher stellt Vilaflor eine sehr gute Gelegenheit dar, Teneriffa gerade in diesem Zeitraum von einer sehr traditionellen Weise kennen zu lernen.
Zur wirtschaftlichen Lage lässt sich ergänzend anführen, dass der kleine Ort überwiegend von den Einnahmen des Tourismus lebt, allerdings hier auch zwei durchaus souveräne eigene Standbeine besitzt. So ist Vilaflor bekannt für sein erfrischendes Quellwasser der Pinalito sowie der Fuente Quelle, welches man hier auf traditionelle Weise abfüllt und an die zahlreichen Abnehmer im Inselinneren liefert. Auch die bekömmlichen und leckeren Kekse aus dieser Region finden auf ganz Teneriffa begeisterte Liebhaber, da die süße Komposition aus Honig und Mandeln förmlich auf der Zunge zergeht.
Daher sollte man Vilaflor auf seiner individuellen Rundreise durch Teneriffa unbedingt einen Besuch abstatten, zumal man hier reizende Souvenirs in Form der aufwendigen Schnitzskulpturen erwerben kann, die prägend sind für dese einmalige Inseln im Atlantik.
Text von Claudia Schleicher
